| Weiche, organische Drogen.
Unter diesem Begriff sollten mit Sicherheit keine Empfehlungen für den wahrlosen Gebrauch aller pflanzlicher Drogen gemeint sein und in den Handel gebracht werden können. Hier gilt zu beachten, dass gerade Engelstrompete, Stechapfel, Fliegenpilz oder Tollkirsche nicht in unbefugte Hände abgegeben werden sollten, da diese Drogen besonderer Sachkenntnis für ihre Verwendung als Droge oder auch für die medizinische Anwendung benötigen. Dagegen haben sich sämtliche Cannabisprodukte und einige andere weitestgehend als ungefährlich und verträglich erwiesen und sollten daher vorschlagsgemäß, wie schon in einigen europäischen Ländern gehandhabt, frei gegeben werden. Mit Sicherheit steht fest, dass weitaus weniger, von unserer Seite allerdings noch nie beobachtet, Schlägereien oder Gewalttaten unter Cannabiseinfluss geschehen sind als dieses unter Alkoholeinfluss der Fall ist. Hier liegt die Suchtgefahr ca. bei 10% und nicht zu vergessen ist hier auch, dass Cannabis in vielen Fällen recht gut gegen Suchtprobleme bezüglich des Alkohols einsetzbar zu sein scheint. Das Argument, Cannabis sei eine Einstiegsdroge trifft auch nicht generell zu, denn gerade so wie beispielsweise Alkohol, und die hiervon mehr oder weniger Abhängigen, kommen gerade so schnell an die harten Drogen und nicht selten auch auf direktem Wege zu diesen kommen, werden durch die Dealer und ihre Suchtgefährten immer wieder aus den verschiedensten Gründen auch Cannabisprodukte verwenden. Es ist immer noch das wichtigste Werkzeug gegen die gesamte Suchtproblematik mit einer Veränderung der Gesellschaft zu beginnen, in der die Menschen Anerkennung, Arbeit und Akzeptanz finden und dadurch erst gar nicht in die depressiven Zustände geraten und dadurch zu derartigen Mitteln greifen zu müssen um ihren unbefriedigenden, mit Mobbing und anderen Problemen angefüllten Alltag zu bestehen oder bestehen zu können.
Harte, chemische Drogen. Wie Heroin, Cocain, Kreck, Extesy und andere, sowie deren Mischformen sind grundsätzlich abzulehnen, denn gerade hier besteht äußerste Suchtgefahr, die nahezu bei 100% angesiedelt werden kann. Zudem geht der Gebrauch dieser Drogen mit massiven körperlichen und seelischen Schäden einher. In diesem Bereich können wir getrost auch verschiedene Medikamente und deren Gebrauch einordnen und gerade das Beispiel Thomapurin zeigt doch deutlich, dass entweder die Behörden nicht die Kraft oder die Macht haben gerade der Pharma Industrie Einhalt zu bieten und dieses „Medikament“ vom Markt zu nehmen, mindestens aber unter Rezeptpflicht zu stellen und so erkranken jährlich Tausende und tragen schwerste Leber und Nierenschäden davon, die über die Krankenkassen wieder vom Beitragspflichtigen mit hohen Kosten gesund gepflegt werden müssen, falls dieses dann überhaupt noch möglich ist. Es gibt noch zahlreiche andere Beispiele, die hier jedoch nicht im einzelnen aufgeführt werden sollen. Hier liegt echter Handlungsbedarf vor, und es ist wieder mit ein kleiner Grund der irgend einem fehlgeleiteten oder verwirrten Menschen als Teilargument reichen könnte, ein Desaster anzurichten ähnlich oder noch schlimmer als das was mit dem Pentagon oder dem World Trade Center geschehen ist. Leider ist das die Realität in der wir heute leben, was viele noch vor wenigen Wochen für unmöglich gehalten haben.
27. September 2001 |
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