| Anmerkung Wirtschaft | ||
| Gerade wo diese Seiten geschrieen werden kommt eine Meldung, dass das Buch über die Steuerverschwendungen in der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht wurde. Hier sind Verschwendungen in Höhe von 60 Milliarden DM ( rund 30 Milliarden Euro) zu beklagen. Der Bund der Steuerzahler fordert eine Gesetzesänderung, die derartige Verschwendungssucht, begangen durch einen unverantwortlichen Teil unsere Beamten, strafbar und haftbar machen soll. Hier liegt noch vieles im Argen gerade so wie im übrigen auch in den Tatbeständen der Wirtschafts und Steuerkriminalität, die zusammen bei weitem größere finanzielle Mittel zweckentfremden und sozialen wie auch Entwicklungshilfe technisch auf Dauer Anwendung finden müssen. Rechnen wir die Zahlen diesbezüglich auf die gesamte westliche Welt oder europaweit hoch, ist hier ein enormer Beitrag möglich und wenn wir dieses auf die gesamten Länder der Erde beziehen, könnte es ohne Mehraufwand allgemein um vieles besser gestellt sein. Zudem noch die Mittel, die anfallen würden im Falle der Senkungen der Subventionen und der Militärhaushalte, die sich weitgehend erübrigen würden, wäre ein für alle soziales Wirtschaftssystem ähnlich wie |
damals bei Ludwig Erhard die soziale Marktwirtschaft, die das Wirtschaftswunder" begründete, weltweit erreichbar. Wir dürfen nicht vergessen, dass bis zum Ende der sechziger Jahre, Anfang der siebziger Jahre dieses System von Ludwig Erhard gut funktionierte und weitgehend erst nach der Energiekrise 1973 wurden die Mahnungen des Professors Maß zu halten" gänzlich zu Nutzen und zu Gunsten egoistischer Einzelinteressen vernachlässigt und ab diesem Zeitpunkt war es vorbei mit den Lohnerhöhungen bis zu 10% jährlich für die Arbeiter, deren Motivation zu diesem Zeitpunkt dem entsprechend waren und ein Wirtschaftswachstum und das Wirtschaftswunder" daraus resultierend erwirtschafteten und ermöglichten. Anfang der achtziger Jahre war dann der Ausverkauf des kleinen Mannes" durch die verschiedenen Parteien der Mitte," hier besonders die CDU ab 1984, und dieses geschah derart, dass nicht einmal mehr ein fester Arbeitsplatz geschweige denn entsprechende Lohn und Gehaltserhöhungen ermöglicht wurden, die jährlich knapp unter oder über der jährlichen Inflationsrate lagen, aber im Gegenzug die Wirtschaft, hier besonders die Großindustrie, bezuschusst und vielfach subventioniert wurde und das sich |
für die Manager sehr positiv in deren Gehaltsforderungen und -Vorstellungen auswirkte. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Großindustrie weitgehend keinerlei Steuern oder Abgaben zu leisten hatte und dadurch noch über weite Strecken weitaus mehr als nur zum Konkurrenten des Mittelstandes wurde. Will man jedoch das Wirtschaftswachstum nachhaltig positiv beeinflussen, ist zunächst dem Arbeiter und Facharbeiter sowie den Angestellten entsprechende Motivation in Bezug der Löhne und Gehältererhöhungen sowie durch die Veränderung der entsprechenden Rahmenbedingungen angedeihen zu lassen, damit die entsprechende Motivation wieder gewährleistet wird und darüber hinaus das Geld im Lande bleibt und nicht durch zusätzliche Kosten erst wieder teuer vom Ausland importiert werden muss. Der Effekt ist dann mehrfacher Umsatz im eigenen Lande (oder der EU), welches mindestens dem Staat den Vorteil mehrfach anfallender Mehrwertsteuer erbringt bevor es in irgend einer Privattasche verschwindet oder im Ausland angelegt wird, was derzeit beides dem Ursprungsland keinerlei steuern oder Abgaben einbringt. |