Anmerkung Arbeit

Hier soll bedacht werden, dass gerade die Freunde des internationalen Freundeskreises 2000 es sind, die auf gerechten Ausgleich zwischen Kapital und Arbeit aus sind, denn vielen Freunden ist es nicht gegeben, ihre Familien und Kinder groß zu ziehen und darüber hinaus noch weiter geschäftlich tätig zu werden und die damit verbundenen Verpflichtungen Sach und fachkundig zur Genüge ausfüllen können.

Wir stellen fest, dass die weitaus die meisten Menschen innerhalb der weltweiten Gesellschaftsstrukturen sind, deren Wunsch es ist, in Ruhe und Frieden ihrer Arbeit nach zu gehen und ihre Familien zu ernähren.

Dieser weitaus größte Teil der Weltbevölkerung ist in keiner Weise an kriegerischen oder sonstigen Gewaltmaßnahmen interessiert und zu allen Zeiten hat es sich erwiesen, dass es nur zu Kriegen kam, wenn irgendwelche Potentaten ihre Einflussgebiete erweitern wollten, Kriminelle Elemente Macht oder Einfluss, Geld oder Gold oder Landbesitz aus den verschiedensten Gründen heraus anstrebten oder aber Religionen oder sonstige Gruppierungen durch geschicktes manipulieren der öffentlichen Meinung die Interessen ihrer Anführer gegen die Interessen der durchschnittlichen Bevölkerungsinteressen zu realisieren versuchten und die öffentliche Meinung in ungebührlicher Weise aufhetzten.

Hier wurde dann verschiedentlich das Wort vom „gerechten Krieg" gebraucht und besonders wurden dann in diesen Zusammenhängen vom Kampf des „Guten" gegen das „böse" geredet, welches immer von zweierlei Seiten aus gesehen werden kann und dem zur Folge auch von jeder der beteiligten Partei verschieden ausgelegt wird und in keinem Falle gut zu heißen ist, streuen derartige Bemerkungen doch neue Feindschaft und Gefühle aus, die den gemäßigten Kräften auf der Gegenseite die Möglichkeiten rauben, ihre gemäßigten Ansichten fruchtbringend im Zeichen des Friedens einsetzbar zu machen.

So was ist jedoch in der Psychologie bekannt und Menschen, denen es zwingend auf Waffengewalt ankommt scheinen derartige Dinge für ihre Interessen daher in dieser Richtung wissentlich und gezielt einzusetzen.

Sicherlich ist hier niemandem einen Vorwurf zu, der im Rausch der ersten Gefühle derartige Äußerungen von sich gibt, denn wem wäre ähnliches noch nicht passiert und es ist hier immer auch zu sehen, dass bislang in den Folgen der Ereignisse um den 11. Septembers 2001 eine besonnene Handlungsweise an den Tag gelegt worden ist, die manch einer von den USA nicht erwartet hat, wofür wir diesem großen Land recht herzlich danken.

Das ändert aber nichts daran, dass Kriege jedweder Form unzähliges Leid und Ungerechtigkeiten in sich bergen, so dass Krieg, aus welchem Blickwinkel auch immer, nicht gerecht sein kann.

Auch geht es nicht, dass man einen Krieg nur gegen das „Böse" führen kann, denn bereits das Yin und Yan Zeichen zeigt uns, dass auch in dem Bösen der Keim des Guten verborgen liegt und somit ist das rein „Böse" einfach nicht da und vorstellbar.

So sollte man nun wieder zu einem entkrampfenden Sprachgebrauch zurückfinden, damit die Gesamtsituation nicht schließlich noch weiter eskaliert und sich verschlimmert.

Aber gerade auch hier unter dem Begriff der Arbeit stellt sich wieder einmal heraus, dass gerade die schuldigen Terroristen einer gerechten Strafe und Bestrafung zugeführt werden müssen, wenn ihre Schuld bewiesen ist, denn deren Verhalten richtet sich weltweit gegen die berechtigten Interessen der „kleinen Leute," die überwiegend ihrer Arbeit in Ruhe und Frieden nachgehen wollen und friedlich und gewaltfrei ihre Kinder erziehen möchten, was durch Terrorismus gerade so gefährdet ist

wie deren Arbeit, die ebenfalls nicht gewürdigt wird und mehr als das

sogar noch aktiv zerstört wird.

Auch hier sollte es nicht zu ungerechtfertigten Bestrafungen führen, denn gerade dieses würde das Vertrauen weiter Teile der weltweiten Bevölkerungsschichten in die Regierenden noch weiter schwinden lassen, denn schließlich kann jedermann willkürlich bestraft werden, wenn es in diesem Falle zu nicht bewiesenen Strafen kommen sollte und gerade das würde wahrscheinlich nicht zur Reduzierung des Terrorisnusses beitragen.

Dieses gerade dann, wenn von uns allen künftig, gerade auch durch die sich verschlechternden Umweltbedingungen, große Opfer verschiedenster Art und Eigenschaft abverlangt werden müssen.

Im übrigen fallen noch zahlreiche Kosten auf diesen Bevölkerungskreis an, da alle die zerstörten Dinge soweit als möglich wieder aufgebaut und instand gesetzt werden müssen und damit geht zwangsläufig auch ein Stück finanzielle Freiheit für jeden verloren, was anderen Falles gegeben gewesen wäre.

Es nützt halt der Menschheit nichts, wenn diese bereits eingeleiteten nun mehr zwingend erscheinenden Opfer gebracht werden müssen, wobei es noch fraglich ist, ob die Menschheit diese überlebt und Gott auch nichts, denn immerhin steht hier das Wort in der Bibel ziemlich deutlich geschrieben: („Dienet einander wie ich euch gedient habe.") „Liebet einander, wie ich Euch geliebt habe," und nun wird es sich wahrscheinlich zwangsläufig erweisen, wer dazu fähig ist und wer nicht.

    (Ähnliche Sätze und Aufforderungen gibt es übrigens in allen Religionen und diesbezüglichen Schriften,)

 

Zrück

Siehe auch Kapital

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